Aufbruch ins Ungewisse

Heute ist mein 17. Geburtstag, doch nicht nur deswegen ist dieser Tag heute besonders. Mit meinem Geburtstag beginnt auch ein einjähriges Abenteuer. Ich halte mein Geschenk bereits in den Händen, ein Flugticket nach Dublin. Wie ich mich fühle? Es sind verschiedene Gefühle, darunter auch eine gewisse Angst vor dem Ungewissen.

Meine Familie ist sich bewusst, dass sie mich nun eine lange Zeit nicht mehr sehen wird. Es ist bereits alles gepackt und die Zeit verstreicht nur langsam.

Die Idee mit dem Austauschjahr trug ich schon eine ganze Weile mit mir herum. Doch ein Austauschjahr mitten in der Schulzeit schien mir zu riskant. Ich hatte Angst davor den Anschluss an den Schulstoff zu verlieren. Nach langem Überlegen habe ich gemerkt, dass es weit mehr Vor- als Nachteile gibt. Die Fächer, welche ich in Irland an der High-School haben werde, konnte ich auswählen und so optimal an meinen Schulstoff anpassen. Dazu kommt das grosse Plus, danach die englische Sprache zu beherrschen.

leprechaun

 

Ich habe das Glück, dass ich meine Gastfamilie bereits in einem früheren zweiwöchigen Sprachaufenthalt kennengelernt habe. Ich will noch nicht zu viel über sie sagen, doch nur so viel: Bei ihnen lebt Caspar, ein weisser Scottish Highland Terrier. Er wird mir in dieser Zeit meinen dicken weissen Kater Leo ersetzen, denn den werde ich besonders vermissen, das weiss ich.

Lange habe ich mir überlegt, was ich ihnen als Geschenk mitbringen könnte. Was gibt es bei uns in der Schweiz, was es auf der grünen Insel nicht gibt? Es muss etwas sein, was nicht zu teuer ist, doch trotzdem irgendwie typisch. Mir kam die Idee das hiesige Getränk „Rivella“ mitzubringen, denn das gibt es ja bekanntlich nur in der Schweiz. Ich freue mich schon darauf, wenn sie es probieren. Dazu bringe ich ihnen noch etwas Schokolade mit.

Ich fliege heute Abend mit Gleichgesinnten nach Irland. Doch bevor ich meine Gastfamilie treffe, geht es in eine Art „Camp“, welches zwei Tage dauert. Was damit gemeint ist und was wir dort machen werden, weiss ich noch nicht, doch morgen werde ich es wissen.

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One thought on “Aufbruch ins Ungewisse

  1. Lieber Tim

    Ich wünsche Dir ein erlebnisreiches, spannendes Auslandjahr. Ich selber habe es nicht bereut. Einziger Wermutstropfen waren die 6 Kirchgang pro Woche. Aber man passt sich ja an… Dafür weiss ich jetzt wie man Hühnereier beurteilt. Gruss Thomas

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