Hello host family – here I am!

Ich bin zum ersten Mal seit dem ich in Irland bin ausgeschlafen, ein gutes Zeichen. Der Stress mit dem vielen Herumreisen sollte bald vorbei sein. Mrs. Keegan ist in die Kirche gegangen und wird gleich wieder zurück sein. Irland ist eben sehr katholisch! Es gefällt mir hier, anders als im Camp hat man hier keinen so strikten Zeitplan. Doch ganz so planlos ist der heutige Tag auch wieder nicht.

Um sechs Uhr abends werde ich von meinen richtigen Gasteltern, Margaret und Robert, abgeholt.

Doch wie sollte ich mir die Zeit bis dahin vertreiben? Gerade als ich mir das überlege klingelt es an der Tür. Nein, es sind nicht meine Gasteltern. Es ist Keegans gesamte Familie. Ich frage sie ob heute so eine Art Familien-Fest ist. Sie lacht und antwortet, dass das normal ist und die gesamte Familie jeden Sonntag zu ihr kommt. Es ist etwas laut, das liegt vielleicht auch an den geschätzten vier Kleinkindern im Haus und ebenfalls dabei sind auch noch zwei Hunde.

Wir essen gemeinsam zu Mittag und vertreiben uns die Zeit mit Gesprächen. Mrs. Keegan, eine Austauschschülerin aus Mexiko und ich machen einen Spaziergang mit Daisy dem Hund. Es geht die „Dublin Mountains“ hinauf.  Von dort sieht man ganz Dublin. Es ist eine herrliche Aussicht! Oben angekommen, besuchen wir auch noch eine alte Ruine, genannt „Hellfire Club“. Der Legende nach, spielte der Teufel hier oben Karten. Eine schauerhafte Geschichte und auch ein schauriges Gemäuer.

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An meine aufmerksamen Leser: Googelt mal nach den Stichworten: „Dublin Mountains“, „Hellfire Club“.

Kaum zurück klingeln auch schon meine Gasteltern an der Tür. Es ist eine herzliche Begrüssung und ich freue mich sehr sie zu sehen. Nach einer kurzen Verabschiedung von Mrs. Keegan und ihrer lauten Familie geht es los. Auf zum neuen Heim!

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Auch meine beiden Gastbrüder Sean und Conor stehen bereit, um mich zu begrüssen. Robert hilft mir noch die Koffer hochzutragen. Mein Zimmer ist ganz oben unter dem Dach. Es stehen zwei Betten darin. Ich geniesse die nächsten 2 Wochen in denen ich das Zimmer für mich alleine habe. Nachher kommt ein Sprachaufenthaltsschüler aus Mexico, der bis im März bleibt. Ich bin ja schon gespannt.

Mein Geschenk habe ich auch schon übergeben. Angeblich schmeckt es genau wie einer ihrer irischen Apfelsäfte. Als ich nachfragte „Wirklich Apfel bzw. really apple“? meinten sie einstimmig ja. Mein Hinweis, dass sich im Rivella Milchserum befindet, wurde mit einem herzhaften „Uuääh!“ erwidert.

Hell Fire Club Dublin at Dawn

Hellfire Club – Dublin Mountains

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