Darf ich vorstellen: Meine Gastfamilie

Bevor ich euch meine Gastfamilie etwas näher bringe, habe ich noch einmal etwas Interessantes für euch. Vor ein paar Tagen im Camp, versuchten wir mit grossen Menschenmassen Buchstaben zu formen, das Ganze nahmen wir mit einer Drohne auf, welche durchgehend über unseren Köpfen schwebte. Meiner Meinung nach ging die Uebung ein wenig schief, doch es ist trotzdem witzig anzusehen. Wenn man das Video bei 0:05 stoppt, kann man mich im Buchstaben F erkennen. Mal schauen wer mich entdeckt.

Doch nun zurück zu meiner Gastfamilie. Ich habe zwei Gastbrüder. Sean und Connor. Sie werden vermutlich meine beiden Brüder während des Jahres ersetzen. Sean ist mit 17 Jahren der Älteste von uns dreien. Er ist momentan im „Senior Cycle“, in welchem ich übrigens auch bin. Sean wird dieses Jahr seinen Abschluss machen. Er sagt, dass er irgendetwas werden möchte, in dem Sport eine Rolle spielt. Sein grösstes Hobby ist wohl Fussball spielen. Er spielt in einer höheren Liga.

Dann ist da noch Connor. Er ist ebenfalls fussballbegeistert und möchte einmal Fussball-Trainer oder Kommentator werden. Er hat noch sechs Jahre vor sich bevor er seinen Abschluss macht. Conor geht in den sogenannten „Junior Cycle“, was bei uns vermutlich die Primarschule wäre.

Wir gehen alle in eine andere Schule, haben alle eine verschiedene Schuluniform und einen unterschiedlichen Schulbeginn. Ich sehe die zwei darum eigentlich nur zu Hause.

Margaret, meine Gastmutter, schaut dass alles läuft. Sie kümmert sich um mich und informiert mich über wichtige Dinge. Sie kann extrem gut kochen, ich muss schon fast aufpassen, dass ich nicht dick werde.

Sie ist neben mir die einzige in der Familie, die nicht total vom Fussball besessen ist. Sogar Robert mein Gastvater liebt den Fussballsport. Doch ich habe nichts dagegen, mir zusammen mit den Fussballbegeisterten ein Spiel anzusehen, im Gegenteil es macht mir sogar Spass obwohl ich ja Fussball-Banause bin.

Zuletzt ist da noch Caspar der Hund. Er ist ein „Scottish Highland Terrier“ und hat eine chronisch dreckige Schnauze. Ich denke manchmal, dass er nicht ganz alle Tassen im Schrank hat, denn er trägt ständig einen Teddy-Bär mit sich herum. Sobald man auch nur in die Nähe seines Teddy’s kommt, ist man sein Todfeind. Aber sonst ist er ganz lustig. Er kannte mich noch von meinem früheren zweiwöchigen Sprachaufenthalt und begrüsste mich herzlich. Ich mag diesen Hund, auch wenn er nicht ganz normal ist.

Heute sind wir ein spezielles Bus-Ticket kaufen gegangen, mit welchem ich ungefähr eine Woche unbegrenzt Bus fahren kann. Sobald das Guthaben abgelaufen ist, kann man es wieder aufladen. Es ist um einiges günstiger, als wenn man die Bus-Tickets einzeln pro Fahrt bezahlt. Dieses Spezial-Ticket lohnt sich aber nur bei längeren Aufenthalten.

Jetzt muss ich aber zeitig in die Federn, denn morgen beginnt für mich die Schulzeit im Adamstown College. Schaut morgen wieder rein, wenn es heisst: „Hello College“!

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One thought on “Darf ich vorstellen: Meine Gastfamilie

  1. Lieber Tim es freut mich sehr von dir zu Lesen . Ich finde es super, das du das machst es braucht sicher viel Mut für ein Jahr von der Familie getrennt sein .Ich wünsche dir eine wunderschöne Lehrreiche Zeit und viel Spass mit deiner Gastfamilie ! Viele Liebe Grüsse von Sandra

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