Eduardo, lost in the Forest

English Version

Welcome back my faithful readers. You probably wonder why I didn’t write anything for the past two days. The mid-term holiday has started and I had one of the best weekends ever.  On Saturday, I went to the cinema together with a couple of friends. We wanted to see the “Annabelle” movie. This time we agreed to go to a cinema in Dublin. I forgot to look up the cinema address on Google Maps so when I got to the city, I had no clue where to meet my friends. As I was walking past the post office on one of the busiest streets in Dublin, I suddenly see a couple of my friends standing there. What a stroke of luck! Soon after we made our way to the cinema, but first we had to stop at a convenience store to buy some food. The cinema ticket prices are low but the food is overpriced. So it’s better to get your own food in advance. The convenience store had an excellent candy selection and I just couldn’t resist! So I really bought a lot of candy, probably enough for ten people! I also bought my favourite chocolate “Raffaello”. I could eat “Raffaello” every day, it’s so tasty and delicious.

As we left the shop it was already quite late and we had to rush to the cinema. We didn’t want to miss the start of the movie!

Because “Annabelle” is a horror movie, you can only watch it if you are at least sixteen years of age. In Switzerland, this means that you have to carry an ID with you and the age limit is strictly enforced. In Ireland, they ask you: “Are you all sixteen or older?” and of course we all answer with a hearty “Yes!”. It’s a bit like a gameshow on TV. There’s no need to show an ID.

All horror movies follow a basic script. In the beginning, the cast is introduced and we get to know how everyone is connected. This part of the movie is usually a bit boring but it’s important to know the people who get killed! And with “Annabelle” the killing starts soon enough. And there is a lot of killing! My rating for “Annabelle” is eight out of ten stars. There are a couple of really good “jump scares”. Just when you least expect it, something truly horrible and disgusting happens. At one point, I was so surprised that I choked on a piece of “Raffaello” chocolate! I don’t think I will go into the basement for a couple of weeks.

On Sunday I went to the “Run for your lives” event. You may have already seen the music video I posted on Saturday. Participants can sign up for one of two roles: You can either be a zombie or a survivor. I picked the survivor role since that way I don’t have to dress up and because I think I can run a lot faster than a zombie.

As a survivor you have to wear three red stripes around your hip. The stripes represent your remaining lives. The task of a zombie is to try and grab as many stripes as possible so as to kill the remaining survivors. Survivors need to run as fast as possible along the five kilometre track filled with obstacles. What kind of obstacles? Well, there are pits filled with mud, labyrinths, steep hills and more. While you climb, run, slide along the path, the bloody zombies are always right behind you.

The whole experience was one of a kind and the best thing is that I made it to the finish line with a stripe left and I got a really cool T-Shirt. And as you can see on the picture, I’m not even that dirty, but I have to say, that I changed my clothes before we made that picture…

image6

Eduardo was there too but he wasn’t fast enough and some nasty zombies grabbed him and dragged him into the forest, never to be seen again……. until much later. “We must never speak of what happened here…”, he said to me but for some reason he still got a T-shirt.

Stay tuned for more details in tomorrow’s blog post.


Deutsche Version

Willkommen zurück, meine treuen Leserinnen und Leser. Vermutlich wundert ihr euch, dass ich einige Tage nicht geschrieben habe. Die Mid-Term Ferien haben begonnen und ich hatte eines der besten Wochenenden seit langem. Am Samstag ging ich mit ein paar Kollegen ins Kino. Wir wollten den Film „Annabelle“ sehen. Dieses Mal haben wir ein Kino in Dublin ausgesucht. Leider hatte ich vorher die Adresse nicht im Google Maps recherchiert. Als ich in der Stadt ankam, hatte ich leider keine Ahnung wo ich meine Freunde treffen sollte. Als ich mir gerade einen Weg durch die Menschmenge beim Post Office bahnen wollte, sehe ich per Zufall einige meiner Freunde. Was für ein Glück! Kurz darauf, machten wir uns auf den Weg zum Kino. Aber vorher galt es noch einen Zwischenstopp in einem Supermarkt einzulegen um sich mit Essen einzudecken. Zwar ist das Kino hier weniger teuer als in der Schweiz aber das Essen ist überteuert. Es ist besser sich das eigene Essen vor dem Kino zu kaufen. Der Laden hatte eine wirklich ausgezeichnete Auswahl an Süssigkeiten und so konnte ich nicht widerstehen. Ich deckte mich mit Süssigkeiten für eine Gruppe von zehn Personen ein. Sie hatten sogar meine Lieblings-Schokolade „Raffaello“. Ich könnte „Raffaello“ jeden Tag essen, so köstlich ist das.

Als wir den Laden verlassen ist es bereits spät und wir müssen uns beeilen noch rechtzeitig ins Kino zu kommen. Wir wollen ja nicht den Anfang verpassen!

„Annabelle“ ist ein Horrorfilm und nur für Personen ab sechzehn Jahren zugelassen. In der Schweiz müsste ich daher eine ID dabei haben und diese auch zeigen, sonst heisst es nach Hause gehen. In Irland fragen sie dich einfach: „Seid ihr auch wirklich alle sechzehn Jahre alt?“. Wir antworten einstimmig und im Chor: „Aber ja, natürlich!“. Das erinnert mich an eine Quizshow im Fernsehen, etwas gestellt. Eine ID müssen wir auf jeden Fall nicht zeigen.

Alle Horror Filme haben den gleichen Anfang. Zuerst werden die Figuren vorgestellt und man lernt wie die Personen untereinander verbunden sind. Das ist immer ein bisschen langweilig aber auch notwendig, denn man will ja wissen wer da jetzt umgebracht wird! Und das Morden beginnt schon früh genug. Ich gebe „Annabelle“ acht von zehn Sternen. Es gibt einige sehr gute Schockmomente. Gerade wenn man es am wenigsten erwartet, geschieht etwas Schreckliches und Grausiges. Einmal war ich so überrascht, dass ich fast an einem Stück „Raffaello“ erstickt wäre vor Schreck. Ich werde jetzt einige Woche den Keller meiden.

Am Sonntag ging ich zum grossen „Run for your lives“ event, was soviel bedeutet wie „Rennt um euer Leben“. Man kann sich für zwei Rollen einschreiben. Man geht entweder als Zombie oder als Ueberlebender. Ich habe mich für die Rolle des „Ueberlebenden“ entschieden, weil ich mich dann nicht umziehen muss und weil ich sowieso viel schneller rennen kann als ein Zombie.

Ueberlebende müssen drei rote Streifen um die Hüfte tragen. Diese Streifen stellen die verbleibenden Leben dar. Als Zombie muss man möglichst viele dieser Streifen abreissen und so die letzten Ueberlebenden „killen“. Hat man alle drei Streifen verloren, ist man mausetot. Um das zu verhindern muss man so schnell wie möglich der fünf Kilometer langen Strecke entlang rennen und dabei den vielen Hindernissen ausweichen. Was für Hindernisse? Da sind Schlammpfützen, Labyrinthe, steile Hügel und vieles mehr. Während man da so über Hügel klettert, rennt, im Schlamm rutscht, sind einem die blutigen Zombies natürlich immer direkt auf den Fersen.

Das ganze Erlebnis ist einmalig und noch besser ist, dass ich es mit einem Streifen durch das Ziel geschafft habe und so ein wirklich cooles T-Shirt gewonnen habe. Im Bild seht ihr, dass ich nicht einmal so richtig dreckig geworden bin, wobei ich jedoch sagen muss, dass ich mich davor umgezogen habe…

Eduardo war natürlich auch da aber leider nicht so schnell wie ich und ein paar fiese Zombies haben ihn gepackt und in den Wald geschleift, wo er verschollen blieb …… bis ganz am Schluss. „Wir dürfen niemals über die heutigen Geschehnisse sprechen!“, sagte er zu mir aber trotzdem hat er noch ein T-Shirt bekommen.

Bleibt dran!

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4 thoughts on “Eduardo, lost in the Forest

  1. Ich habe Annabell zwar nicht gesehen, aber den Vorspann von “Katakomben”, der würde dir sicher gefallen 😉
    Das ist ja eine totel coole Sache mit dem Zombie – Rennen 😉 Herzlichen Glückwunsch, dass du tatsächlich überlebt hast, falls eine Zombieapokalypse statt finden sollte, hefte ich mich an deine Fersen um am Leben zu bleiben ;P

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  2. Pingback: The Jingle10 Bells Race | Tim's Blog

  3. Pingback: A Colourful Day – Part 1 | Tim's Blog

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