Diary of a Smoothie-Killer

English

coconut1Today I almost blew up the house! The day started like any other normal day but then everything went very wrong. As usual, I went downstairs to have breakfast. While I was eating, I noticed that there are three coconuts in the fruit bowl. Why so many coconuts, you ask… A perfectly good question. It’s because I love the taste of a good coconut smoothie in the morning (and in the afternoon, and in the evening). So I tend to stock up on my supply of fresh coconuts at least once a week. I try to avoid the tinned coconuts as they have a chemical taste and are not as healthy as the fresh stuff.

The disadvantage of buying fresh coconuts, is that you can’t just put them in the blender. You have to smash them with a hammer of sharp object and then you have to cut the white coconut flesh out. It’s both work and fun! As you can imagine, the smashing is more fun than the cutting. Once you have the coconut pieces cut out, it’s best to put them in the blender right away because it’s easier to store.

black-smoke-440366Another fun fact about coconuts is that even when you cut it into pieces it’s still quite a tough fruit. It’s not like when you cut a banana and the pieces are all soft. How I know this? Well, as I noticed the three coconuts in the bowl I immediately smashed them, cut them up and put them in the blender. Soon after turning on the blender, I started to hear some strange noises. Not the kind of noises you want to hear from your blender at all! To make things worse, soon after the first noises, black smoke started to emerge from the blender. I wanted to turn the blender off but when I touched it, it was so hot that I had to let go again immediately. The kitchen started to fill up with black smoke very fast and visibility was decreasing by the minute! Words like “Hiroshima” or “Manhattan Project” came to mind as I was thinking about the imminent explosion!

In a last heroic effort to save my host family I grabbed the blender even though it was still quite hot, ripped the cable out of the socket and ran for the back door as fast as I could. As I pulled open the door, I noticed Casper. He was looking at me with his beady little dog eyes. So in one smart move, I threw the hot smoking blender into the garden. Then I grabbed Casper and ran back inside and closed the door on the diabolical machine. I put Casper down, put my fingers in my ears and counted to 20. But there was no explosion. What a relief! Surely, this would have made the local headlines: “Crazy Swiss exchange student tries to blow up house of host family!”  Casper must have sensed that something is very wrong as he runs around the kitchen and barks at me.

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Just as I’m thinking about how the blast would have ripped “Monstro” to pieces, Margaret enters the kitchen. Naturally, she’s a bit surprised about all the black smoke in the kitchen and ask for an explanation. As I tell her that I have just almost blown up her house she reacts in an unusual way: She laughs, and laughs and laughs… Casper is confused about her laughing too. He must think that I did something wrong so he runs over to me and grabs my left foot with his teeth. Ouch!

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We opened the windows to let the smoke out and soon everything was back to normal. Except that now everyone calls me the “Smoothie Killer” and the other problem is that we no longer have a functioning blender.

imageSo I went to an electronics store nearby called “Power City” and bought a new and improved blender. I don’t know if it’s coconut-certified but at least it has a two-year guarantee. So if another “incident” should occur, I can just bring the broken blender back to the store and have it replaced.

Back home, I immediately had to test the new blender. Blowing up the old blender wasn’t such a bad decision since the new one has a couple of nifty features that the old one didn’t have. For example, you can control the speed of the blades and it also has bigger jar. I can now make bigger and even better smoothies!

Tomorrow, the mid-term break is over and I have to go back to school. Funny how time flies when your’re having fun or when you’re blowing up household devices….


German

Heute habe ich fast das Haus in die Luft gejagt! Der Tag hat ganz normal angefangen aber dann ist etwas mächtig schief gelaufen. Wie üblich ging ich nach unten um mir ein Frühstück zu machen. Während ich da so am Essen bin, sehe ich per Zufall, dass es noch drei Kokosnüsse in der Früchteschale hat. Warum so viele Kokosnüsse, fragt ihr. Eine sehr gute Frage. Ich liebe einfach den Geschmack von einem leckeren Kokosnuss-Smoothie zum Frühstück (und natürlich auch zum Mittagessen und zum Abendessen). Also fülle ich mein Kokosnuss-Lager mit frischen Kokosnüssen jeweils einmal in der Woche auf. Ich halte mich von den eher chemisch schmeckenden Büchsen-Kokosnüssen möglichst fern.

Frische Kokosnüsse haben leider auch einen Nachteil und der ist, dass man sie nicht einfach so in den Mixer werfen kann. Man muss sie zuerst mit einem Hammer oder einem scharfen Objekt zertrümmern und dann das weisse Kokosnuss-Fleisch heraustrennen. Das ist zwar Arbeit, macht aber auch Spass! Das Zertrümmern macht aber doch einiges mehr Spass als das Schneiden. Wenn man die Stücke rausgeschnitten hat, ist es am besten, wenn man sie gleich in den Mixer wirft. Flüssige Kokosnuss lässt sich leichter lagern.

Ein weiteres lustiges Detail über Kokosnüsse: Auch wenn man sie in kleine Stücke schneidet, bleiben die einzelnen Stücke ziemlich hart. Es ist nicht so wie bei einer Banane, wo die einzelnen Stücke so weich wie Butter sind. Wie ich das weiss? Als ich die drei Kokosnüsse in der Schale bemerke, zerschlage ich sie sofort, zerschneide sie und werfe sie in den Mixer. Schon bald nachdem ich den Mixer einschalte, höre ich sehr seltsame Geräusche. Das sind nicht die Art von Geräuschen, die man von seinem Mixer hören will! Kurz darauf beginnt schwarzer Rauch aus dem Mixer aufzusteigen. Ich will dann natürlich den Mixer ausschalten aber als ich ihn berühre ist er so heiss, dass ich sofort wieder loslassen muss. Die Küche füllt sich sehr schnell mit schwarzem Rauch und schon bald sieht man die Hand vor Augen nicht mehr! Worte wie „Hiroshima“ und „Manhattan Project“ gehen mir durch den Kopf als ich über die kurz bevorstehende Explosion nachdenke!

Mit einem letzten heldenhaften Aufbäumen will ich meine Gastfamilie retten und ich packe den Mixer obwohl er noch immer recht heiss ist und ich reisse den Stecker aus der Wand. Dann renne ich so schnell wie möglich zur Hintertür. Als ich die Tür aufreisse, sehe ich Casper wie er mich mit seinen kleinen Knopfaugen anstarrt. Ich werfe also den heissen, rauchenden Mixer in hohem Bogen in den Garten, dann packe ich Casper und renne zurück in die Küche, wo ich die Türe hinter mir zuwerfe. Ich bin jetzt in Sicherheit vor dieser Teufelsmaschine. Ich setze Casper ab, halte mir die Ohren zu und zähle leise auf zwanzig. Aber die Explosion bleibt aus. Nochmal Glück gehabt! Das wäre sicher in den Lokalnachrichten gekommen: „Wahnsinniger Austauschschüler aus der Schweiz versucht Haus von Gastfamilie in die Luft zu jagen!“ Casper hat wohl jetzt langsam auch bemerkt, dass etwas nicht stimmt und er beginnt wie verrückt in der Küche herumzurennen und zu bellen.

Gerade denke ich darüber nach wie die Explosion „Monstro“ in mehrere kleine Stücke zerrissen hätte, da kommt Margaret in die Küche. Sie ist verständlicherweise etwas überrascht über den vielen schwarzen Rauch und fragt nach einer Erklärung. Als ich ihr erzähle, wie ich gerade beinahe das Haus in die Luft gejagt hätte, reagiert sie etwas ungewohnt: Sie lacht und lacht und lacht…. Casper kann das auch nicht begreifen. Offenbar denkt er ich hätte etwas Falsches getan und zwickt mich darum herzhaft in den linken Fuss. Aua!

Wir öffnen dann die Fenster um den Rauch aus der Küche zu bekommen und schon bald ist alles wieder wie vorher. Ausser, dass mich jetzt alle den „Smoothie-Killer“ nennen und das andere Problem ist natürlich, dass wir jetzt keinen funktionierenden Smoothie-Maker mehr haben.

Also gehe ich in einen nahe gelegenen Elektronik-Laden namens „Power City“ und kaufe einen neuen und noch besseren Mixer. Ich weiss nicht ob er Kokosnuss-tauglich ist aber wenigstens hat er zwei Jahre Garantie. Wenn also wieder ein „Unglück“ passieren sollte, kann ich den defekten Mixer wieder in den Laden zurückbringen und umtauschen.

Wieder zu Hause angekommen muss ich den neuen Mixer natürlich sofort testen. Es war gar nicht so eine schlechte Entscheidung den alten Mixer in die Luft zu jagen, denn das neue Modell hat ein paar interessante neue Funktionen. Zum Beispiel kann man die Mix-Geschwindigkeit individuell einstellen und der Behälter ist auch grösser. So kann ich mir jetzt grössere und bessere Smoothies machen!

Morgen ist der Mid-Term Break vorbei und ich muss wieder in die Schule. Wie die Zeit verfliegt wenn man Spass hat und erst recht wenn man alte Haushaltgeräte in die Luft jagt…

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11 thoughts on “Diary of a Smoothie-Killer

  1. Well done Tim… well done 😉
    Nur damit das klar ist, von mir bekommst du keine technischen Geräte mehr :P.
    Du hast mich heute wieder zum Lachen gebracht. Freue mich schon auf deinen nächsten Bericht.

    Grüsse Noah

    Like

  2. Pingback: Charred Burgers | Tim's Blog

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