The Green Ogre

English

69050n7prr6eu3vToday, I would like to reflect on my last blog post. I got a lot of feedback and comments from my readers. Most of the feedback was regarding one of the things that the psychologist talked about in his speech. It is one of the many things that we take for granted in our society but which when looked at more closely is not really true:

“Work hard and study all the time! Then you can get a good job and earn a lot of money! That’s the only way for you to be truly happy!”

(Quote from: “Refresh your Life” speech)

People who posted comments on my blog post had two different opinions. Some agreed with this statement while others shared the opinion of the psychologist that this is not really true.

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voicesAs with all things in life, there are two sides to every story and it’s important to listen to all sides. Things are never just black and white, true or false. Usually there’s a middle ground. That’s why I want to raise this discussion point again today. But don’t worry, my blog will not turn into a “meaning of life” seminar. But sometimes it can be interesting to challenge your own view of life and to listen to other voices.

I have thought about this quote a bit more over the past couple of days and I think that the following is a better version of the same message:

choice“The better your education, the more doors are open to you, so you have more options. Having more choices means that you are more likely to find “true happiness”. If there’s only one door, then your chances are 50:50 at best. One thing is clear, money and wealth can never make you happy, especially if you all you are worried is how to make even more money from what you already have. Always try to enjoy life, you only have one life.” Unless reincarnation does exist. What if I come back as a green ogre?

By now you’re asking yourself, what has he smoked? But seriously, the way you can reach happiness depends entirely on you. Everyone has different interests, hobbies etc.

FinShaggy (125)

Don’t misunderstand me, I’m not saying you should quit your job, runaway from school and just drift through life looking for happiness. But just try enjoy what you’re doing rather than getting stuck in a circle of unhappiness where every day is the same as the last one.

I personally need a reason to get out of bed every morning. I enjoy school, well not particularly school, but the friendship and the atmosphere of learning. I do a lot of homework but I always have to remind myself that there are also other things that count in life.

I promise to be less philosophical in my next post but at the same time, I’m hoping to get a lot of comments and feedback to this post! Join the discussion, let me know your thoughts.

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Deutsch

Heute möchte ich noch einige Worte zu meinem letzten Beitrag schreiben. Ich habe viele Rückmeldungen und Kommentare von meinen Lesern bekommen. Das meiste davon war speziell zu einem Thema, das der Psychologe in seiner Rede erwähnt hatte. Es geht um einen bestimmten Punkt, den viele in unserer Gesellschaft als gegeben annehmen. Wenn man aber genauer hinsieht, merkt man, dass das so nicht wirklich stimmt:

„Arbeite hart und lerne die ganze Zeit! Dann bekommst Du einen tollen Job und Du kannst viel Geld verdienen! Nur so kannst Du wirklich glücklich sein!“

(Zitat au der: „Erneure Dein Leben“ Rede)

Die Kommentare, die ich auf meinen letzten Beitrag erhalten habe, lassen sich in zwei Lager aufteilen. Einige stimmten diesem Zitat zu und andere hatten ebenfalls die Meinung des Psychologen, dass dies so eigentlich nicht wirklich stimmt.

Wie mit den meisten Dingen im Leben, gibt es hier natürlich immer zwei Seiten der Medaille und es ist wichtig, sich beide Meinungen anzuhören. Oft sind die Dinge nicht einfach schwarz-weiss oder richtig-falsch. Meistens liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Darum möchte ich heute nochmal auf dieses Thema eingehen. Aber habt keine Angst, mein Blog wird nicht zu einem „Sinn des Lebens“-Seminar. Aber manchmal kann es spannend sein, die eigene Sichtweise in Frage zu stellen und andere Stimmen zu hören.

Darum habe ich über die letzten Tage über dieses Zitat nachgedacht und ich denke die folgende Umschreibung ist eine bessere Version:

„Je besser deine Ausbildung ist, je mehr Türen öffnen sich für Dich im Leben und Du hast mehr Möglichkeiten. Mehr Wahlmöglichkeiten zu haben, bedeutet auch, dass man eher die Chance hat sein Glück zu finden. Wenn es nur eine Tür gibt, durch die man gehen kann, ist die Chance im besten Fall 50:50. Eine Sache ist aber klar, Geld und Reichtum allein kann niemals wirklich glücklich machen. Vor allem wenn man dann hauptsächlich damit beschäftigt ist noch mehr Geld zu verdienen. Man sollte immer versuchen sein Leben zu geniessen, man hat ja nur ein Leben.” Ausser natürlich wenn es tatsächlich so etwas wie Reinkarnation gibt. Was passiert wenn ich als grüner Oger zurückkomme?

So, jetzt fragt ihr euch sicher, was ich geraucht habe? Aber ganz im Ernst, wie man glücklich wird ist für jeden Menschen anders, denn jeder hat doch andere Interessen, Hobbies etc.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich sage nicht, dass ihr jetzt eure Jobs kündigen sollt oder die Schule aufgeben um abzuhängen und nach dem Glück Ausschau zu halten. Aber versucht einfach, das was ihr gerade tut zu geniessen anstatt im Hamsterrad des Unglücks stecken zu bleiben. Wenn jeder neue Tag gleich ist wie der letzte, dann läuft etwas schief.

Ich selbst brauche jeweils einen Grund um morgens aufzustehen. Ich geniesse die Schule, nicht zuletzt wegen der Kollegen und der ganzen Atmosphäre des Lernens. Ich mache zwar viele Hausaufgaben aber ich muss mich auch immer wieder selbst an der Nase nehmen, dass es noch andere wichtige Dinge im Leben gibt.

So, jetzt verspreche ich euch, dass es im nächsten Beitrag nicht mehr so philosophisch zu und her geht aber ich hoffe gleichzeitig, dass ihr wieder an der Diskussion teilnehmt mit vielen Beiträgen und Kommentaren. Was denkt ihr dazu?

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7 thoughts on “The Green Ogre

  1. Ich versteh was du meinst 🙂 Ich hatte mit 18 Jahren Abitur und bin dann direkt in eine Ausbildung gegangen. Manchmal hat es mich schon neidisch gemacht, zu sehen, wie meine ehemaligen Klassenkameraden durch die Welt reisen und Dinge sehen und sich ein Jahr lang mit Aushilfsjobs rumschlagen, bevor sie durchstarten. Aber für sowas war ich einfach nie der Typ. Und auch, wenn ich manchmal gedacht habe “wäre das nicht auch was für dich gewesen?” bin ich ganz froh, dass ich zuerst die Ausbildung gemacht und einen Job gefunden habe, der mich glücklich macht und mit dem ich auch meine Freizeit gut vereinbaren kann. Ich komm super mit meinen Kollegen klar und hab neue Freunde gefunden, was auch sehr wichtig ist 🙂

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  2. Hallo Tim,
    du hast mit deiner Vermutung, dass oft die goldene Mitte am ehesten zutrifft, sehr recht.
    Weder kann einem das ausschließliche Büffeln, Ackern und Pflicht erfüllen garantieren, dass einzigartiger Job, Geld in Hülle und Fülle und vor allem Glück und persönliche Zufriedenheit eintreffen, noch lässt sich durch bloßes Herumsitzen und Nichtstun davon ausgehen, dass einem das Richtige prinzipiell vor die Füße fällt oder sich ohne jegliche Mühe alles von selbst ergibt.
    Warum sollte es das tun? Woher soll automatisch das mir Genehme gerade mich anpeilen, oder warum sollten andere Menschen etwas für mich in Betracht ziehen oder mir etwas Neues nahebringen, mich mit etwas betrauen … – wenn ich bis dahin desinteressiert weggeschaut habe und keinen blassen Schimmer habe.
    Das Wissen um Vielfalt, die Kenntnis zwischen Dingen das richtige, passende für sich zu wählen, kommt doch erst in dem Moment, in dem ich die Auswahl erkenne, eine Sache wahrnehme, mich mit ihr befasse, über sie etwas lerne und dann sehe, welche Auswirkung sie auf mein Befinden, meine Stimmung oder weitere Entwicklung hat. Nach einer Auswahl kann ich versuchen einen Weg zu finden, diese persönlich bereichernde Sache zu intensivieren. Kann versuchen, damit mein Glück zu machen.

    Man muss nicht sein ganzes Leben nur ackern und nur dem Geld nachjagen und dabei womöglich ständig unzufrieden mit dem bisher erst Erreichten sein. Größere Zufriedenheit stellt sich bei denen ein, die offen bleiben für Neues, sich auf das spezialisieren, von dem sie beim sich Ausprobieren spüren, das es ihnen zum einen liegt und dass sie es andererseits enorm wertschätzen. Mit wachsender Kenntnis und Erfahrung – z. B. im Beruf – nehmen auch andere wahr, dass man etwas besonderes auf diesem Gebiet darstellt. Aus dieser Reaktion, dem Respekt und auch dem persönlichen Erfolgsgefühl heraus, kommen das immer wieder Weiterlernen und das sich für den Job engagieren.. Als Lohn springt so wesentlich mehr als nur das Geld heraus.

    Man sieht, das Lernen gehört durchaus lebenslang dazu, und ob ich es als Last oder Lust empfinde, hängt davon ab, aus welcher Motivation heraus es erfolgt und mit welchem Ziel. Sehe ich dieses Ziel als persönlich sinnvoll oder als eher total sinnlos an. Bin ich gewillt, mich auch mit Ungeliebten für eine gewisse Zeit zu beschäftigen, damit mein Wissen so breitgefächert ist, dass ich wertvolle Wahlmöglichkeiten habe?
    Ein finanziell lohnender Job ist erstrebenswert, doch ein Job soll und darf nicht bedeuten, dass man quasi lebenslang ein fremdes Leben führen muss. Und selbst ein Mensch ohne lukrativen Job muss keineswegs unglücklich sein. Wenn er auskommt und in dem, was er tut, Erfüllung findet, ist er um vieles reicher als jemand, dessen Bankkonto überquillt, der aber seinen Platz nicht gefunden hat.
    Die These nur ackern bringt’s hält keiner Untersuchung stand, die Theorie, dass man nur sein Leben genießen sollte, ohne etwas zu tun, hängt aber auch mächtig …

    LG Michèle

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  3. Bin ganz deiner Meinung Tim, das Leben ist nicht nur Schwarz-Weiß, die Grautöne dazwischen sind der Hauptbestandteil, daran sollte man sich ab und zu erinnern. Ich wünsche Dir eine zufriedene Woche, lg Marlies

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  4. Viele Menschen schaffen es ihr Leben lang nicht, sich von ihren Fesseln zu befreien. Frei zu sein. Frei von gesellschaftlichen Zwängen, von Diktatur, von Gegebenheiten, die sich nicht ändern können oder wollen. Wenn man aber einmal das Bewusstsein dazu entdeckt hat, ist man schon den ersten Schritt gegangen. Alles andere ist ein Prozess. Ein Weg, den jeder für sich gehen muss, sofern er will und genug Mut dazu hat.
    Eine schöne Woche für dich, Emily

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  5. Is happiness the ultimate goal?

    Would you choose a happy but meaningless life over an unhappy, meaningful life? Would you rather be the contended gardener with a nice pension living in a suburb or would you rather be Nelson Mandela, living in a prison but shaping history?

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    • I would prefer to be the gardener but I could invent a new plant which would then become known all over the world. That way, I would have both: Fame and happiness! But the greatest achievement would be to be Mandela’s gardener. They always interview the staff when they write the biography of famous person. “Look at him!”, they would say “this happy man is Mandela’s gardener! And he has invented a new plant as well!” 😉 They might even write a song about me!

      Liked by 1 person

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