Timcula, the Irish Vampire

English

During the holidays I usually stay up late, much later as when I have to go to school. I’m a nocturnal creature by nature, so as soon as night falls I become very active. After two weeks of holidays, it’s difficult to return to the daily routines.

Vampire_PNG_Clipart_PictureYes, I have to admit that I’m actually a vampire. I roam the streets of Dublin at night, looking for my next victim. I’ve made the switch from tomato smoothies over to the real red thing. The downside: People in the neighbourhood have recently started calling me “Timcula” and just the other day, a large group of people turned up unannounced and armed with pitchforks. They kept shouting “Down with Timcula”….

Ok, all this vampire talk is really just my imagination running wild, but the part about staying up late is very true. I stayed up late into the night and then usually slept just up until around lunchtime. Then I would stumble downstairs, bleary-eyed and drowsy and would treat myself to a late breakfast.

how-to-kill-a-vampireSo what did I do during these long nights? Two weeks after starting school again in Switzerland, I will have to pass an end-of-term math test. Let me bring this into perspective with another hilarious Dracula analogy: Failing this important test is similar to having a stake driven through your heart by Van Helsing and his goons. So my plan is to study each and every page of my Swiss math book, the whole 600 pages. It will take more than two weeks to complete this monstrous task, but I’ve made a good start. How did I come up with this plan? It was actually one of my New Year resolutions. I’m sure you’ve made your own New Years resolutions and are just dying to share them with me via the comments section!

garlic1It seems that I’m not the only vampire in town, as everyone at school today looked a bit pale and even the teachers looked like they were ready to bite someone’s head of. I kept some garlic in my pocket for protection and it worked. People stayed away from me but that might also have been due to the awful smell.

As promised, I now want to talk about the Irish Christmas, beginning with Christmas Eve (December 24th).

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In Switzerland I usually celebrate Christmas on the 24th but here it’s different. The Irish celebrate the real Christmas on the 25th of December. Technically, this is of course accurate but they are taking it so far as to have 25 doors on their advent calendars. In Switzerland, the last door on the calendar is number 24. But I prefer the Irish system because that way I get one more piece of chocolate.

vampireThe main celebration is on Christmas day but that doesn’t mean you can’t celebrate on Christmas Eve as well. Every family has their own Christmas traditions, some have dinner together (very common) others hunt for vampires in the woods (less common). My host family invited me to the traditional dinner at a nice restaurant. The restaurant is called “Joel’s” and it’s a fairly expensive place. The dinner went over several courses, starting with soup and bread and the followed by the main course. I had a “Chicken Marsala” which is a chicken in a mushroom sauce, with onions, basil and parmesan and all mixed in with tasty pasta. I don’t know about you but reading about food always makes me very hungry. So when you finish this text, I want you to go to your fridge and treat yourself to a lovely snack. But don’t eat in front of the computer or you’ll get crumbs on the keyboard! But I digress… the best thing about the dinner was the dessert: Probably the best strawberry ice cream I’ve had in a long time, it was really delicious.

Dessert

On this picture you can see my whole host family. From left to right: “Conor, Margaret, Me, Robert, “Granddad”, Sean

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PS – Dear EF: This is NOT my Guinness on this picture, its Robert’s!

“Granddad” is Margaret’s father and he spends a lot of time with us. Ever since I told him that army service in Switzerland is mandatory, he insists on calling me Private Ryan. He always cracks jokes and is generally a very funny person but he is also quite wise. We often debate topics and because of his extensive general knowledge, he typically wins all arguments…. He also has a small dog named Sam. Whenever Sam is separated from his master, he starts to howl and he doesn’t stop before his master has returned. It doesn’t matter if it’s a minute or an hour, he will howl and howl until he is happily reunited.

Anyway, the dinner was absolutely delicious and I already said thank you for this nice dinner. But just in case a member of my host family reads this post: Thank you very much for this, it was absolutely brilliant and I will always remember this experience!

That’s all I have for you today, but in my next post I will write about the actual Christmas Day.


Deutsch

Wenn ich Ferien habe, bleibe ich normalerweise immer etwas länger auf als wenn ich in die Schule gehen muss. Ich bin von Natur aus eher nachtaktiv und so erwache ich erst wenn es dunkel wird draussen. Nach zwei Wochen Ferien ist es jeweils sehr schwierig sich wieder an den Schullalltag zu gewöhnen.

Ich muss es zugeben, ich bin eigentlich ein Vampir. Ich streife bei Nacht durch die Strassen Dublins und halte Ausschau nach meinem nächsten Opfer. Ich habe jetzt von den Tomaten Smoothies auf das echte rote Zeug umgestellt. Der Nachteil: Die Leute in der Nachbarschaft nennen mich seit kurzem „Timcula“ und gerade gestern kam eine grosse Gruppe von Leuten ohne Voranmeldung und mit Heugabeln bewaffnet vorbei. Sie riefen die ganze Zeit: „Nieder mit Timcula“…..

Ok, dieses Vampirgerede ist natürlich nur meiner regen Fantasie entsprungen aber der Teil über das spät aufbleiben entspricht der Wahrheit. Ich blieb jeweils bis spät in die Nacht auf und schlief dann dafür jeweils bis um die Mittagszeit. Dann stolperte ich jeweils im Halbschlaf die Treppe herunter und gönnte mir ein spätes Frühstück.

Aber was tat ich während dieser langen Nächte? Zwei Wochen nachdem ich in der Schweiz wieder mit der der Schule anfange, muss ich einen mächtigen Mathe-Abschlusstest bestehen. Ich möchte euch das ganze Thema mit einer weiteren lustigen Dracula-Analogie näher bringen: Diesen Test zu vergeigen ist etwa so wie wenn einem Van Helsing und seine Henkersleute den Pfahl durch das Vampir-Herz bohren. Mein Plan ist es also jede einzelne der 600 Seiten meines Schweizer Mathematik-Buches durchzuarbeiten. Natürlich braucht es für diese Monsteraufgabe mehr als 2 Wochen aber ich habe bereits einen guten Start hingelegt. Wie bin ich überhaupt zu diesem grandiosen Plan gekommen? Es war natürlich eine meiner Neujahrs-Vorsätze. Ihr habt sicher eigene Neujahrs-Vorsätze und wollt diese unbedingt über die Kommentarfunktion mit mir teilen!

Es scheint, dass ich nicht der einzige Vampir in der Stadt bin, denn alle in der Schule sahen heute sehr bleich aus und auch die Lehrer machten auf mich den Eindruck als könnten sie mir jeden Moment den Kopf abbeissen. Um mich zu schützen hatte ich daher etwas Knoblauch in meiner Tasche. Das hat tatsächlich gewirkt, die Leute hielten Abstand. Natürlich könnte das auch am schrecklichen Gestank von Knoblauch gelegen haben.

Wie versprochen möchte ich jetzt über die Irische Weihnachtszeit schreiben, beginnend mit dem Vorabend der Weihnachten (dem 24sten Dezember).

In der Schweiz ist Weihnachten für mich gleichbedeutend mit dem 24ten aber in Irland ist das anders. Die Iren feiern das richtige Weihnachtsfest am 25sten. Rein technisch gesehen ist das natürlich korrekt aber sie übertreiben das indem zum Beispiel sogar der Adventskalender 25 statt 24 Türen hat. In der Schweiz ist die 24 die letzte Nummer auf dem Kalender und hier ist es die 25. Ich bevorzuge aber die irische Zählart, denn so bekomme ich ein extra Stück Schokoloade.

Die Hauptfeier findet also am Weihnachtstag statt aber das bedeutet nicht, dass man am Vorabend nicht auch feiern kann. Jede irische Familie hat eine eigene Weihnachtstradition, einige essen zusammen (recht verbreitet) andere jagen Vampire im Wald (nicht so sehr verbreitet). Meine Gastfamilie lud mich zu einem traditionellen Familienessen in einem feinen Restaurant namens „Joel’s“ ein. Unser Abendessen umfasste mehrere Gänge, beginnend mit einer leckeren Suppe und Brot. Als Hauptgang wählte ich „Chicken Marsala“, das ist Hühnchen in einer Pilzsauce mit Zwiebeln. gewürzt mit Basilikum und Parmesan, dazu Pasta. Ich weiss nicht wie es euch geht, aber wenn ich über Essen lese werde ich dabei jeweils ziemlich hungrig. Darum möchte ich, dass ihr nach diesem Text an den Kühlschrank geht und euch da einen köstlichen Snack gönnt. Aber bitte nicht vor dem Computer essen wegen den Krümeln in der Tastatur! Aber ich schweife ab…. Das Beste am Essen war natürlich das Dessert: Wahrscheinlich das beste Erdbeer-Eis, dass ich seit langem geniessen durfte, einfach nur köstlich.

Das Bild zeigt meine komplette Gastfamilie. Von links nach rechts: “Conor, Margaret, Ich, Robert, „Opa”, Sean

Liebe EF: Das Bier auf dem Bild ist nicht von mir, das gehört zu Robert, dem Gastvater.

“Opa” ist der Vater von Margaret und er verbringt viel Zeit mit uns. Seit ich ihm erzählt habe, dass der Wehrdienst in der Schweiz obligatorisch ist, besteht er darauf mich jeweils „Private Ryan“ zu nennen. Er macht sowieso ständig Witze und ist sehr lustig aber er ist auch sehr weise. Wir debattieren oft über verschiedene Themen und wegen seines grossen Allgemeinwissens hat er meist die besseren Argumente…. Er hat auch einen kleinen Hund namens Sam. Immer wenn Sam von seinem Meister getrennt, beginnt er zu heulen und zwar solange bis sein Meister wieder zurückkommt. Es ist egal wie lange es dauert, ob es eine Minute ist oder eine Stunde. Sam heult bis er wieder mit seinem Meister glücklich vereint ist.

Auf jeden Fall was das Abendessen wirklich köstlich und ich habe mich bereits ausführlich bedankt. Aber falls jemand von meiner Gastfamilie diesen Beitrag liest: Vielen Dank, es war super und ich werde mich stets daran erinnern!

Das ist alles was ich heute für euch habe, aber in meinem nächsten Beitrag geht es um den Weihnachtstag.

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13 thoughts on “Timcula, the Irish Vampire

  1. Timcula! :-)) Auf jeden Fall bist du offenbar eine Feriennachteule. Aber 600 Seiten sind auch einiges, was es da zu wuppen gilt. Viel Erfolg!
    Tim, du weist in deinem Post auf ein Foto hin, dass ich leider gar nicht finde. Sehe ich das vielleicht nur nicht, oder ist das evtl. nicht dabei? Und falls nicht – du hast mich jetzt ein bisschen neugierig auf die genannten Menschen gemacht – könntest du es noch einfügen?

    LG Michèle

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