Charred Burgers

English

storytime logo fall 2013This little story here happened just before Christmas and is the reason why I’m trying to stay away from the kitchen. I was just walking home from the gym when I heard an alarm in the distance. I was still quite far away from the house so I didn’t really pay attention to the sound. But as it got louder and I got closer to home, I was beginning to worry. But as I turned the corner, everything looked normal. The house looked quiet and there was nobody in sight.

1225769917616128498ossidiana_running_boy.svg.hiJust then the door burst open and Conor ran out of the house. He was running really fast and he was coughing violently at the same time. Thinking that Conor was acting a bit unusual but paying no further attention to his strange behaviour, I went into the house. But immediately, I saw a huge cloud of smoke coming my way from the general direction of the kitchen. So I turned around and went back outside and started looking for Conor.

I soon found him and he explained what happened. Margaret must have been cooking some burgers in the kitchen and then she must have left the kitchen unattended for just a couple of minutes. During this time the burgers must have caught fire.

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There is no fire alarm in the kitchen because the cooking fumes would cause too many false alarms. But as the fire got bigger and as the smoke clouds made their way into the living room, the fire alarm went off eventually.

fire_extinguisherThis is when Margaret finally realized that something was wrong and hurried back into the kitchen as quickly as possible. But she couldn’t do anything right away because the fire was already too big. Still somehow she must have managed to put out most of the fire before it caused any major damage.

Remember the incident where I had to throw the blender into the backyard? Well, this time it wasn’t me.

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Conor and I thought that the worst was over and after 15 minutes of standing and waiting for the smoke to clear, I made a bad decision. I tried to get back into my room. I held my breath and ran through the still heavy smoke up to the attic. The smoke was everywhere, not just in the kitchen and it seemed like my room was the worst place in the whole house. I held my hand in front of my face but I could not see it because of all the smoke. My room doesn’t have a door, so there’s no way to block out the fumes.

(For all the new followers who don’t know what my room looks like: here is a video)

I started to feel the lack of oxygen and had to cough and started to get the feeling that I was about to pass out. Just before that happened, I opened the window and leaned out, gasping for air. Once I had recovered a bit, I made my way to the other window in the room and opened that too.

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It took ages before the smoke finally cleared and I was able to close the windows again. With my lungs full of smoke and feeling really cold from the winter air, I went downstairs to check the kitchen. We were lucky, there wasn’t a big damage! Only the burgers were completely ruined.

I’m not making this incident up, this is exactly how it happened. And right after this I decided I wouldn’t cook any Swiss recipes for my host family for Christmas.


Deutsch

Diese kleine Geschichte ereignete sich einige Tage vor Weihnachten. Wegen diesem Vorfall meide ich bis auf weiteres die Küche. Ich war gerade auf dem Rückweg vom Fitness, da hörte ich einen Alarm in der Ferne. Ich war noch ein gutes Stück vom Haus meiner Gastfamilie entfernt und so hatte das Geräusch keine grosse Bedeutung für mich. Aber als der Alarm lauter wurde während ich mich immer mehr dem Haus näherte, bekam ich langsam ein komisches Gefühl. Aber als ich dann um die Ecke bog, sah eigentlich alles ganz normal aus. Das Haus lag friedlich da und es war nichts besonderes  u sehen.

Gerade in diesem Moment flog die Tür auf und Conor kam herausgerannt. Er rannte wirklich sehr schnell an mir vorbei und hustete wie verrückt. Mein erster Gedanke war, dass Conor sich heute etwas ungewöhnlich verhielt aber weiter dachte ich mir nichts. Also betrat ich das Haus und sah dann aber sofort eine riesige Rauchwoke, die aus der allgemeinen Richtung der Küche auf mich zu kam. Ich drehte um, ging nach draussen und versuchte Conor zu finden.

Schon bald sah ich ihn und er erklärte mir was passiert war. Margaret war wohl am Burger grillieren und dann ging sie wohl für ein paar Minuten aus der Küche während die Burger noch in der Pfanne lagen. Vermutlich gingen diese  dann in Flammen auf.

In der Küche gibt es keinen Feueralarm, denn sonst könnte es zu viele Fehlalarme geben durch den Rauch der beim Kochen eben entstehen kann. Als das Feuer aber grösser wurde und der Rauch sich in Richtung Wohnzimmer bewegte, wurde natürlich dann dort der Rauchalarm ausgelöst.

Dann muss wohl Margaret gemerkt haben, dass etwas nicht ganz stimmt und ist dann so schnell wie möglich wieder in die Küche zurück gerannt. Zuerst konnte sie nichts machen, denn das Feuer und der Rauch waren schon ziemlich mächtig. Irgendwie hat sie es dann aber wohl doch geschafft das Feuer einigermassen unter Kontrolle zu bringen und zu löschen ohne dass ein übermässiger Schaden entstanden ist.

Ihr erinnert euch sicher noch an den kleinen Zwischenfall, als ich den rauchenden Mixer in den Garten werfen musste? Nun diesmal traf mich keine Schuld.

Conor und ich standen 15 Minuten in der Kälte herum und dann dachten wir das Schlimmste sei wohl vorbei. Dann entschied ich leichtsinnig in mein Zimmer zurück zu gehen. Ich hielt also meinen Atem an und rannte durch den immer noch recht starken Rauch nach oben zum Dachgeschoss. Der Rauch war immer noch überall im Haus und nicht nur in der Küche und für mich machte es den Eindruck als sei mein Zimmer der schlimmste und rauchigste Ort im ganzen Haus. Wenn ich meine Hand vor mein Gesicht hielt, konnte ich sie nicht sehen, denn der Rauch war einfach zu dicht. Mein Zimmer hat ja auch keine Tür, also kann man den Rauch auch nicht aussperren.

(Einige neue Leser unter euch können sich mein Zimmer nicht vorstellen, darum hier nochmal das Video)

https://www.youtube.com/watch?v=sZz-x6Id6WQ

Auf jeden Fall fehlte mir jetzt langsam der nötige Sauerstoff. Ich musste husten und ich dachte ich könnte jeden Moment ohnmächtig werden. Im letzten Moment riss ich also das Fenster auf und streckte meinen Kopf hinaus um nach Luft zu schnappen. Nachdem ich mich etwas erholt hatte, ging ich hinüber zum anderem Fenster und machte das auch noch weit auf.

Es dauerte ewig bis der Rauch endlich ganz weg war und ich die Fenster wieder schliessen konnte. Mit einer Lunge voll Rauch und zitternd vor Kälte wegen der eisigen Winterluft, ging ich dann nach unten um zu schauen wie es jetzt in der Küche aussah. Wir hatten noch Glück im Unglück, es gab keinen grossen Sachschaden. Nur die Burger waren natürlich komplett ruiniert.

Glaubt mir, genau so hat sich das alles ereignet, ich übertreibe nicht. Und kurz darauf traf ich die Entscheidung für meine Gastfamilie am Weihnachtsfest keine Schweizer Rezepte auszuprobieren.

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7 thoughts on “Charred Burgers

  1. Da bin ich doch aber auch sehr froh, dass deiner Gastfamilie und dir (und dem Haus) nicht mehr passiert ist! Auch wenn das Feuer sich schnell wieder in den Griff bekommen ließ – dieser Rauch ist auch ganz schön gefährlich … Kein Wunder, dass du keine Lust verspürtest, sofort danach in der Küche aktiv herumzuhantieren.

    LG Michèle

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    • In der Schweiz hätte ich sicher für eine Nacht im Spital bleiben müssen wegen Verdacht auf Rauchvergiftung…!
      Hier wird das ein bisschen lockerer angegangen, aber gefährlich ist es schon.
      Liebe Michèle, ich wünsche dir noch eine gute Woche,
      Tim

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  2. Wow, you should write action stories… I held my breath when I read how you manage to go up to your room through the smoke. But as I can say it was really dangerous…
    Good that everyone is all right.

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